Ehepaar_Busch2

 

  Lesen schadet den Augen

 

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                                   Schmerz lass nach!   -   Liebesgedichte

                   ├ťbung zur Versma├čbestimmung lyrikscher Texte

                                  

    Bleistift holen - dann Striche und B├Âgen ├╝ber die Silben, aber keinen Bogen  um die ├ťbung machen.

      

    a)            ├ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,

                   du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.  (Simon Dach  1605-1659)

     

    b)            Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand

                   Dir endlich mit der Zeit um deine Br├╝ste streichen.

                   Der liebliche Korall der Lippen wird verbleichen. (H.v.Hofmannswaldau 1617 - 1679)

     

     c)          Ohne Lieben ist das Gl├╝cke

                  Hier auf Erden nichts als Dunst. ( Johann Ch. G├╝nther   1695 - 1723)

      

    d)            Im Fr├╝hlingsschatten fand ich sie;

                   Da band ich sie mit Rosenb├Ąndern. (Friedrich G. Klopstock 1724 - 1803)

     

     e)            Meine Mutter fragt mich immer:

                    “Trinkst du auch den Mandeltrank?”

                          . . . . . . . . . .

                  Ach! Die Liebe macht mich krank! (Leopold.F.G.v. Goeckingk 1748 - 1828)

     

     f)            Kleines M├Ądchen mit den blauen

                   Augen, die ins Herze mir

                   Wonne und Entz├╝cken tauen. (Novalis  1772 - 1801)

     

     g)            Es hat ein Kuss mir Leben eingehaucht

                    . . . . . . .

                  In Tr├Ąume war solch Leben eingetaucht  (Karoline v. G├╝nderode 1780 -1806)

                  .

      h)      Schaust du mich aus deinen Augen

                l├Ąchelnd, wie aus Himmeln an (Joseph v. Eichendorff  1788 - 1857)

     

     i)           Du meine Seel, du mein Herz,

                  Du meine Wonn’, o du mein Schmerz (Friedrich R├╝ckert   1788 - 1866)

     

     j)         Ich schnitt es gern in alle Rinden ein (Wilhelm M├╝ller 1794 - 1827)

     

     k)         Ich hab’ im Traum geweinet,

                 Mir tr├Ąumte, du bliebest mir gut (Heinrich Heine   1797 -1856)

     

     l)            Diese Rose pfl├╝ck’ ich dir

                   In der fremden Ferne ( Nikolaus Lenau 1802 - 1850)

     

     m)            Einen Brief soll ich schreiben

                    Meinem Schatz in die Fern’ (Theodor Storm 1817 - 1888)

     

     n)            Komm zu mir in der Nacht auf Siebensternenschuhen

                                                                                                  (Else Lasker –Sch├╝ler  1869 - 1945)

     

     o)          Die Andern sind das weite Meer

                  Du aber bist der Hafen    (Mascha Kaleko (1912 - 1975)

     

     p)        Ich suchte dein Aug, als du’s aufschlugst und niemand dich ansah  (Paul Celan 1920 - 1970)

        

     q)         Sprech ich in diesem Fr├╝hjahr noch

                 von meiner arbeitslosen Liebe? (Ursula Krechel  * 1947)

     

    r)           Komm und sag mir wo es langgeht Baby (Christoph Derschau * 1942 )

          

    s)          einen Atemzug lang sag Liebe sag Liebe   (Rolf D. Brinkmann 1940 – 1975)

       

    t)          Morgen sind wir blo├č noch Knochen

                 darum rasch ins Bett gekrochen. (G├╝nter Kunert  * 1929)

       

    u)         Ein Stein wei├č einen andern zu erweichen!

                Erkl├Ąr mir, Liebe, was ich nicht erkl├Ąren kann:  (Ingeborg Bachmann 1926-1973)                                                                                                                                                                                                    

     

    v ) Jetzt sind Sie selber mal dran und werden poetisch! Wir brauchen einen flotte Liebesspruch und dann

          kommt die vertraute Strichelei (nicht Stichelei!)

     

              _______________________________________________________

     

    x - z    Das ersparen wir uns mal!  - Sparen wir uns auf f├╝r ein andermal! Einverstanden?

                                                              

                              Ergebnissichtung in Partner- oder Gruppenarbeit -

    Wenn Sie dann Spa├č an einer geilen Hausaufgabe haben, machen Sie doch barock weiter!

     

                                                            Carpe diem!

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